Diese Website verwendet Cookies, um Authentifizierung, Navigation und andere Funktionen zu verwalten. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, daß wir diese Arten von Cookies auf Ihrem Gerät plazieren können.

Phillip Boa and the Voodooclub

Phillip Boa and the Voodooclub
Datum, Uhrzeit Freitag, 01.03.2019 - 20:00 Uhr
Abendkasse tba
Einlass
Vorverkaufs-Preis
Vorverkaufs-Link

 

Phillip Boa & The Voodooclub


EARTHLY POWERS



EARTHLY POWERS ist Boas 19. Studioalbum, der Titel stellt einen Kommentar zur Weltlage dar und ist dazu eine Hommage an eines seiner Lieblingsbücher: „Earthly Powers“ des britischen Autors Anthony Burgess, ein Jahrhundertroman, der 1980 in Deutschland unter dem Titel „Der Fürst der Phantome“ erschien. Legendär ist der erste Satz, der zu den besten ersten Sätzen der Weltliteratur zählt: „It was the afternoon of my eighty-first birthday, and I was in bed with my catamite when Ali announced that the archbishop had come to see me.“ Gemeint ist der Erzbischof von Malta, denn dort beginnt diese Geschichte. „Ich kenne viele der Räume, in denen die Geschichte auf Malta spielt“, sagt Boa. Vor vielen Jahren war er auf die Insel gezogen, um dem Druck zu entkommen, den die Musikindustrie auf den größten deutschen Indie-Star ausübte. Vor einem Jahr verließ er Malta. „Das Land war einmal ein großartiger Ort der Freiheit. Aber es hat sich verändert, heute ist es korrupt, heuchlerisch, spooky.“ Der Auftragsmord an der investigativen Journalistin Daphne Caruana Galizia war der dramatische Tiefpunkt. Und Boa brach seine Zelte ab.


Man darf sich die zwölf Songs auf EARTHLY POWERS wie Episoden vorstellen, die von den Zeiten erzählen. Boa singt über die Gegenwart, blickt zurück auf die Wege, die er in den vergangenen Jahren gegangen ist. „Im Kern ist es ein Album über die Freiheit“, sagt er. „Es erzählt davon, dass es sich lohnt, für die Freiheit zu kämpfen. Aber auch davon, dass heute viele Menschen Freiheit mit Egoismus und Hedonismus verwechseln.“ Boa selbst ist heute freier denn je. Ein deutscher Indie-Star ist er noch immer, aber die Musikindustrie kümmert ihn nicht mehr. Boa geht seine eigenen Wege, macht nur das, wovon er wirklich überzeugt ist. Und diese Haltung kommt an: 2012 ging sein 17. Album LOYALTY bis auf Platz 13 der Albumcharts, kein anderes seiner Werke hatte sich so hoch platziert, auch nicht seine großen Platten aus den 90ern: HAIR, HISPANOLA oder HELIOS oder BOAPHENIA. BLEACH HOUSE knackte 2014 sogar die Top-Ten, chartete auf Platz 7. Selbst die Singles-Compilation BLANK EXPRESSION stieg auf Platz 8 ein. Live spielt Boa in immer größeren Hallen, 2017 verkaufte er das Huxleys in Berlin an zwei Tagen hintereinander aus. „Läuft ganz gut“, sagt er und grinst beinahe verlegen. Die Arroganz, mit der er sich früher selbst schützte, ist verflogen. Heute ist Boa weiterhin eigenwillig, aber auch: dankbar.


EARTHLY POWERS ist genau das Album, das jetzt kommen musste. Ein großes Statement. „Eine Reminiszenz an diese Kunstform, wohlwissend, dass sie vom Aussterben bedroht ist“, sagt Boa. Produziert hat Ian Grimble, Londoner, bekannt für seine Arbeit für die Manic Street Preachers oder Mumford & Sons. „Ian kriegt diesen zeitlosen britischen Sound hin, den ich schon immer geliebt habe“, sagt Boa.
Die Platte beginnt – Fans kennen das – mit einem Hit. Die Single „A Crown For The Wonderboy“ hat knackige Gitarren, eine 1a-Refrainmelodie – und erzählt vom Egoismus dieser Tage, vom Zwang der ständigen Selbstoptimierung und Selbstinszenierung. Boa-Fans fühlen sich direkt heimisch auf dieser Platte, doch Boa führt die Hörer in neue Räume. „Cowboy On The Beach“ klingt lässig und episch, Boa findet als Sänger einen neuen Erzählton, seine Vocals sind weicher, bieten mehr Nuancen. „Ich habe mir die Zeit genommen, mich als Sänger noch einmal weiterzubilden“, sagt er. „Ich hatte den Eindruck, die neuen Songs verlangen danach.“ Als Produzent Ian Grimble den Song im Kasten hatte, sagte er: „Dies ist der Nick Cave-Moment.“ Boa sagt, er könne mit diesem Vergleich sehr gut leben.

 

 

 

 

 

Kartenvorverkauf ab sofort zum Preis von 35,00 € (zzgl. Vvk-Gebühren) an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet über www.glad.house oder unter der Ticket-Hotline 01806 - 57 00 00 (0,20 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz).

Kontakt

Jugendkulturzentrum Glad-House
Eigenbetrieb der Stadt Cottbus
Straße der Jugend 16
03046 Cottbus
DEUTSCHLAND

 Website: http://www.gladhouse.de/

Veranstaltungsbüro

 Telefon: +49 (0)355 - 380 24 20
 Telefax: +49 (0)355 - 380 24 10

 Website: http://www.glad.house/